Neues Verfahren zur Herstellung von Formholz

Kategorie(n): Baustoffe und Bauprodukte | Lebenswegphase(n): Werkstoffherstellung

Dank eines neuen Verfahrens zur Holzformung kann Holz viele Eigenschaften moderner Bauwerkstoffe erfüllen und beispielsweise so stabil sein wie Beton oder Kunststoff oder so zug- und biegefest wie Stahl.
Formholz als schaumstoffartiges Material, das sich zu Rohren formen lässt und dabei 80 % Material gegenüber herkömmlichen Fertigungsverfahren einspart – das ist mit dem neuen Formholz-Verfahren möglich.

Es basiert auf einem einfachen Prinzip: Holz ist ein filigranes Gebilde aus dünnwandigen Zellen, ein poröser Werkstoff mit verschiedenartig angeordneten Hohlräumen. Formholz weist durch seine Materialdichte eine deutlich höhere Festigkeit auf. Die Verdichtung ermöglicht die zwei- und dreidimensionale Verformbarkeit von Holz quer zur Faser, sodass viele unterschiedliche Formen bis zur mehraxial gekrümmten Holzplatte herstellbar sind.

Für die Produktion des Formholzes braucht man deutlich weniger Material und Energie. Zudem ist Holz ein nachwachsender und relativ preisgünstiger Rohstoff.


Quelle(n):

Technische Universität Dresden/IKU – Innovationspreis für Klima und Umwelt (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit + Bundesverband der Deutschen Industrie)

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