Regranulate ohne Verunreinigungen

Kategorie(n): Abfall- und Abwassertechnik, Kunststoff, Metall | Lebenswegphase(n): Recycling, Beseitigung

Ein österreichischer Wertstoff-Recycler betreibt einen Recyclingextruder mit Vakuumentgasung, um Kunststoffabfälle aufzuschmelzen und zu homogenisieren. Es werden bedruckte Folien und Materialien mit bis zu 18 Prozent Anteilen von Papier und/oder Aluminium aufbereitet. Diese Fremdstoffe werden mit einem in die Extrusionslinie integrierten Hochleistungsschmelzefilter entfernt. Dieser zeichnet sich durch eine besonders lange Standzeit und eine hohe Filterleistung aus. Vor allem wird das Silikon aus den Deckeldichtungen von Kosmetikflaschen und -tuben zuverlässig entfernt, da es ansonsten Prozessstörungen verursachen kann.

Die langen Standzeiten ergeben sich aus den selteneren siebwechseln. Die wichtigste Komponente im Hochleistungsschmelzefilter ist ein rotierendes zylindrisches Filtersieb mit Millionen konischer Bohrungen, die von außen nach innen von der Schmelze durchströmt werden. Die auf dem Filtersieb verbleibenden Verunreinigungen werden kontinuierlich abgestreift und über eine Austragsschnecke zur nachgeschalteten Granulierung abgeführt. Mit dieser Technik sind Standzeiten von mehreren Wochen möglich. Die zum Siebwechsel nötige Unterbrechung der Produktion dauert nur etwa eine Stunde.


Quelle(n):

Recycling-Magazin

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